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Weinkeller und - laden

Unser Weinkeller verdankt seine Existenz unserer Liebe zum Wein. Wir haben nie behauptet, dass wir große Weinkenner seien, sondern wir sind einfach nur begeistert von dieser phantastischen Frucht der Natur, die geschickt von Menschenhand verwandelt wird.

Die Weine, die wir in unserem Keller anbieten, kommen zum Teil aus einer privaten Sammlung, mit Weine aus den verschiedenen Regionen Italiens. Viele dieser Wein sind Liebhaberstücke, da sie aus begehrten Jahrgängen stammen und besonders von Sammlern geschätzt werden

Wir fanden es wichtig Weinhersteller aus der Gegend in unser Sortiment aufzunehmen, vor allem aus der Gegend des Chianti Classico und dem IGT (‚Indicazione Geographica Tipica‘ – eine Zertifizierung der Herkunft und Produktionsweise). Unser Ziel ist es, die Hersteller ausfindig zu machen, die ein optimales Verhältnis zwischen dem Preis und der Qualität des Produktes bieten, um es ansprechend für jeden zu machen.

Sie werden unsere Weine noch mehr schätzen, wenn Sie die Orte erkundet haben, die sie formen, ihnen Leben geben und sie verfeinern. Und Sie werden verstehen, warum der Wein eine Geschichte erzählt, die es Wert ist erzählt zu werden.

Wir schlagen Ihnen hier zwei Routen vor, eine in der Chianti Gegend und die andere im Süden in die Richtung des Brunello Gebiets.

Unsere Reise geht zum Nabel des Gebietes des Chianti Classico, eine hügelige Gegend von besonderer Schönheit zwischen Siena und Firenze (Florenz). Es geht auf der SS222 (Staatsstraße Nr. 222) in Richtung Castellina in Chianti. Der erste obligatorische Halt ist in Fonterutoli, zum ersten mal urkundlich erwähnt im Jahre 998. Gelehrten ist der Ort bekannt, weil in der Kirche des Ortes – die Kirche San Miniato – das Abkommen unterzeichnet wurde, das den Krieg zwischen Siena und Firenze beendete.  Vom dem historischen Ort ist die Anlage der Siedlung erhalten, sowie einige Wohnhäuser aus dem 16. Jahrhundert.

Ein Besuch bei der Weinkellerei Mazzei, Eigentümer der Marke Fonterutoli, muss unter der Nummer 0577.741385 vorbestellt werden, oder Sie kontaktieren Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Eine Weinprobe mit vier Weinen kostet 5 Euro.

Von Fonterutoli geht es weiter auf der SS 222 in Richtung Castellina in Chianti. Bei Castellare, kurz vor Castellina, empfehlen wir Ihnen einen Aufenthalt im  Podere (Gutshof) Castellare, ein Betrieb  der sich über 80 Hektar erstreckt, davon 33 Hektar Weinberge.  Die Weine sind von ausgezeichneter Qualität mehrfach prämiert mit hohen Punkten im Wine Spectator. Flaschen mit hübschen Etiketten, für den Sammler, bilden ein besonderes Ambiente für die hier produzierten Weine, von denen wir besonders “I Sodi di San Niccolò” empfehlen können, der ausschließlich aus heimischen Rebsorten hergestellt wird. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an den Betreiber unter 0577.742903 oder via email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Von Castellina in Chianti geht die Reise weiter auf der Staatsstraße 429 in Richtung Radda in Chianti. Das Dorf ist sicherlich einen Besuch Wert. Bewohnt seit dem 9. Jahrhundert vor Christi Geburt, war es Sitz der ‘Lega del Chianti’ und der Podestà (Vogt), was am herrlichen Palazzo del Podestà zu erkennen ist. Sehenswert sind die Ghiacciaia Granducale (Großherzogliches Eislager), erbaut im 19. Jahrhundert für die Aufbewahrung von Schnee, in Form von Eis, und das Museum kirchlicher Kunst des Chianti.

Was die Weinproduzenten der Gegend um Radda angeht erwähnen wir als Empfehlungen Volpaia und die Burg von Albola (Castello d’Albola).

Für eine Führung im Betrieb Volpaia müssen Sie vorher reservieren, entweder indem Sie eine Email schicken an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter  0577.738066.

Das besondere an diesem Betrieb ist dass die gesamte Ortschaft an der Herstellung beteiligt ist. Die Weinkeller, die ‚Vinsantaie‘ (Räume in denen die Trauben für die Herstellung des Vinsanto gelagert werden), die Abfüllung in Flaschen, Toepfer für die Herstellung von Krügen, und die Ölpressen – alles ist unterirdisch angelegt, in den Hallen,  säkularisierten Kirchen und alles ist verbunden durch eine unterirdische Weinleitung.

Die Burg d’Albola (Castello d’Albola) stammt aus dem 12. Jahrhundert, während die mittelalterliche Ortschaft im 15. Jahrhundert befestigt wurde. Der Besitzt erstreckt sich über 850 Hektar von denen 157 Hektar mit Weinreben bedeckt sind. Die Halle für die Weinproben ist von April bis November geöffnet, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an 0577.738019 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Von Radda aus steuern sie Gaiole an, auf der Straße 408. Wir schlagen Ihnen einen Stop bei Ceramiche Rampini vor. Hier sprechen wir nicht von Wein, sondern von Keramik von unglaublicher Schönheit. Für Begeisterte ein Muss.

Die Fahrt geht weiter auf der Straße 408. Viele historische Orte reihen sich im Chianti Gebiet aneinander. Wir schlagen Ihnen den Besuch – und natürlich eine Weinprobe – in zwei Burgen (Castelli) vor. Die erste finden Sie auf der Straße zurück Richtung Siena: Castello Meleto. Das genaue Datum der Erbauung der Burg ist nicht bekannt, aber es taucht in einigen Karten des 12. Jahrhunderts auf als Besitz der Familie Firidolfi-Ricasoli. Das Gebäude ist über die Jahrhundert verändert und ausgebaut worden, was die Schönheit nicht beeinträchtigt hat. Für Informationen bezüglich Besichtigung und Weinproben: www.castellomeleto.it

Zurück auf der Straße 408 fahren Sie weiter Richtung Siena. Nach wenigen Kilometern finden Sie den Abzweig nach Monti in Chianti und Brolio, Ihr nächstes Ziel. Die ersten Spuren der Befestigung weisen auf das Jahr 1009, aber die Burg wird einige Jahre später wirklich wichtig im Zuge des Krieges zwischen Siena und Firenze. Nach der zweiten Belagerung durch die Aragonesen im Jahre 1529 wird die Burg vom Herzog von Kalabrien (Duca di Calabria) erobert. Siena befiehlt die Befestigung zu schleifen. Es bleiben nur der Mauerschuh der Fundamente und des Turms und wenig anderes übrig. Der Wiederaufbau endet im Jahre 1553. Die aktuelle Ansicht des Castello ist das Resultat der Restaurierung, die der Baron Bettino Ricasoli im Jahre 1860 veranlasst hat.

Die Familie Ricasoli ist bis heute Besitzerin des Castello di Brolio und führt geschickt die Produktion von Wein und Olivenöl fort. Für die Weinprobe ist eine Reservierung nicht notwendig, wohl aber für eine Führung durch die Weinkeller. Seit ein paar Jahren sind auch Zimmer des Schlosses dem Publikum zugänglich. Ein Schauspiel, das Sie nicht verpassen sollten. Fragen Sie nach einer kombinierten Eintrittskarte mit Besuch der Weinkeller, des Schlosses und einer Weinprobe und wenn Sie Zeit haben, bleiben Sie zum Essen in der Osteria. Alles ist dicht beieinander gelegen und lässt sich zu Fuß erreichen. Für Informationen wenden Sie sich an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Dies ist die letzt Etappe unserer kurzen Reise, in einem Territorium das noch viel, viel mehr zu bieten hat. Wir entschuldigen uns bei allen, die wir nicht erwähnt haben. Wir haben nur ein Buch aufgeschlagen und zu Lesen angefangen….